Justiz-Sieg für Reinhold Messner

Reinhold Messner / EPA
Reinhold Messner / EPA
Seit fünf Jahren wird über den Bergtod von Günther Messner gestritten. 12 von 13 Vorwürfen gegen seinen Bruder Reinhold Messner hat ein Gericht jetzt untersagt.

Im jahrelangen Streit um ein Buch über den Tod des Südtiroler Extrembergsteigers Günther Messner, des Bruders von Bergsteigerlegende Reinhold Messner, bei der Besteigung des Nanga Parbat 1970 hat der Südtiroler vor dem Hamburger Landgericht weitgehend Recht bekommen.

Das Gericht untersagte Messners früherem Bergkameraden – und jetzigem Feind – Max von Kienlin mit einem Urteil vom Freitag zwölf von 13 Behauptungen, mit denen er in seinem Buch „Die Überschreitung“ Messner eine Mitverantwortung für den Tod von dessen Bruder Günther gab.

Der Streit um Günthers Tod zwischen Messner und Teilnehmern der damaligen Expedition gehört zu den erbittertsten in der Geschichte des Alpinismus und dauerte bisher fast fünf Jahre lang.

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