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Juschtschenko wieder nach Wien

Der behandelnde Arzt Nikolai Korpan (li) und der Chef des Rudolfinerhauses Univ.-Prof. Michael Zimpfer (re) &copy apa
Der behandelnde Arzt Nikolai Korpan (li) und der Chef des Rudolfinerhauses Univ.-Prof. Michael Zimpfer (re) &copy apa
Der ukrainische Oppositionsführer Viktor Juschtschenko kommt offenbar erneut zur medizinischen Behandlung nach Wien - Chef des Rudolfinerhaus will weder bestätigen noch dementieren.

Dies kündigte Juschtschenko selbst am Freitag auf seiner Homepage an. Der Chef des Wiener Rudolfinerhauses, Michael Zimpfer, wollte diese Information weder bestätigen noch dementieren. Laut Kreisen der Opposition kommt Juschtschenko noch am Freitagabend in Wien an.


Juschtschenko selbst bekräftigte am Freitag auf einer Pressekonferenz in Kiew, dass er seine Erkrankung nach wie vor auf eine Vergiftung zurückführt. „Das Ziel dieser Sache war zweifellose meine Ermordung“, sagte Juschtschenko. Er befinde sich nun auf dem Weg zur vollständigen Genesung. In den kommenden Tagen sei mit neuen Analyse-Ergebnissen zu rechnen, die Aufschluss über die Art des Giftes geben könnten. Er wolle alle Ergebnisse, Analysen und Diagnosen aber erst nach den offiziellen medizinischen Schlussfolgerungen veröffentlichen. Er sprach dem Rudolfinerhaus das exklusive Recht zu, diese Schlussfolgerungen zu treffen.


Der Wiener Arzt Zimpfer bestätigte, dass Juschtschenko neue Blutproben entnommen wurden. Damit erhofft man sich weitere Hinweise auf die Ursache von Juschtschenkos Krankheit. Die Ergebnisse sollen in den nächsten Tagen vorliegen. „Von der Beurteilung des Hautzustands im Gesichts her schaut’s wie eine Chlorakne aus“, sagte der Chef des Wiener Rudolfinerhauses. Chlorakne stehe „immer in Zusammenhang mit Dioxin“.


Der fünffache Vater Juschtschenko war am 10. September in kritischem Zustand erstmals ins Wiener Rudolfinerhaus eingeliefert worden. Die Ärzte diagnostizierten eine Entzündung im Magen, Dünndarm, in der Bauchspeicheldrüse und im Ohr, sowie eine Leberschwellung und die Lähmung eines peripheren Gesichtsnervs. Das Gesicht Juschtschenkos ist mittlerweile geschwollen und vernarbt.

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