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Juschtschenko dankt Wiener Ärzten

Der ukrainische Präsidentschaftskandidat Juschtschenko hat am Sonntag zum Abschluss der Behandlung im Privatspital Rudolfinerhaus seinen Wiener Ärzten gedankt. „Ich bin sehr glücklich lebendig zu sein und danke diesen Menschen dafür“.

Nähere Angaben zu seiner Krankheit wollte er nicht machen. Juschtschenko zeigte sich in einem kurzen Statement optimistisch, was seine Siegeschancen bei der Wiederholung der zweiten Runde der Präsidentenwahl am 26. Dezember betrifft. Die Tage des alten Regimes seien „vorbei“, sagte er.

Der Oppositionspolitiker verglich die Massenproteste gegen die offensichtlich manipulierten Ergebnisse der Stichwahl vom 21. November mit den Umwälzungen in Mittel- und Osteuropa vor 15 Jahren. „Wir haben in den vergangenen 100 Jahren nichts Gleichartiges gesehen. Es wäre angemessen, dies mit dem Ende der Sowjetunion oder dem Fall der Berliner Mauer zu vergleichen“, sagte Juschtschenko.

Schwieriges Krankheitsbild

Der Präsident des Rudolfinerhauses, Zimpfer, versuchte zu erklären, wieso sich die Bestimmung der Krankheitsursache so lange verzögert hat. Es habe sich um eine sehr schwierige Krankheit gehandelt, „die nie zuvor beobachtet wurde“. Durch die orale Einnahme des Gifts habe sich nämlich ein völlig anderes Krankheitsbild gezeigt. Bisher waren nämlich nur Fälle bekannt, bei denen Dioxin inhaliert werde. Juschtschenkos behandelnder Arzt Korpan betonte, dass sein Patient trotz der schweren Krankheit „vollkommen arbeitsfähig“ sei.

Wie aus dem Umfeld Juschtschenkos verlautete, wollte er vor seiner Rückkehr in die Ukraine noch den Wiener Christkindlmarkt besuchen. Im Rudolfinerhaus intonierte nach der Pressekonferenz ein Chor aus Lemberg (Lwiw), der sich anlässlich eines internationalen Chorfestivals in Wien aufhält, die ukrainische Nationalhymne.

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