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Juli war nicht zu kühl und kaum zu nass

All jene, denen schon beim Gedanken an den diesjährigen „Sommer“ kalte Schauer über den Rücken jagen, werden es kaum glauben : Der Juli 2004 war nicht zu kühl und kaum zu nass: Fehlende Sonne ließ uns depressiv werden.

Wenigstens geben die Meteorologen der Hohen Warte in Wien zu, dass es trüb war. Dieser fehlende Sonnenschein würde uns Österreicher das ablaufende Monat unfreundlicher beurteilen lassen, heißt es in der heute, Freitag, veröffentlichten Wetterübersicht.

Die Monatsmittel der Temperatur werden in weiten Teilen von Bregenz bis Neusiedl ziemlich normal ausfallen – mit Abweichungen von nur einen halben Grad Celsius nach oben oder unten vom langjährigen Durchschnitt. In Teilen Tirols, Salzburgs und Oberösterreichs ebenso wie im südlichen Wiener Becken und im gesamten Südosten Österreichs werden sich sogar knapp übernormale Monatsmittel ergeben. Das hochsommerlich heiße Wetter zwischen 16. und 23. Juli konnte die kühlen Tage davor und zum Monatsende zumindest rechnerisch ausgleichen.

Zwerndorf/March und Poysdorf meldeten am 22. Juli mit je 33,1 Grad den höchsten Wert des Monats. Am kühlsten war es am Morgen des 12. Juli in Mariapfarr mit nur 2,2 Grad. Die Anzahl der heißen Tage (jene mit einem Maximum von 30 Grad und mehr) ist in den Landeshauptstädten im Vergleich zum Normalwert unterschiedlich: Innsbruck mit zwei heißen Tagen statt normal 3,6 oder Wien mit vier statt normal 4,7 liegen deutlich oder knapp darunter. Klagenfurt dagegen mit fünf statt normal 3,4 darüber.

In großen Teilen Österreichs ergeben sich Niederschlagsmengen, die 75 bis 125 Prozent des Erwartungswertes ausmachen. Das Ausbleiben starker Gewitterregen oder deren gehäuftes Auftreten ergibt lokale Ausreißer. So sind bis jetzt in Innsbruck erst 61 Prozent der Normalmenge gemessen worden, in Murau dagegen 149 Prozent. Beinahe ganz Niederösterreich, Wien, das Burgenland und der Südosten der Steiermark verzeichnen dagegen, von lokalen Ausnahmen abgesehen, einen recht trockenen Juli mit nur 30 bis 75 Prozent des langjährigen Durchschnitts.

Am Monatsende wird die Sonne in den Landeshauptstädten den Menschen meist zehn bis 20 Prozent der normalen Anzahl von Sonnenstunden „schulden“. Bis heute wurden mit 224 Stunden die meisten in Eisenstadt und Klagenfurt verzeichnet, das sind jeweils 89 Prozent der langjährigen Mittelwerte. Wenig Sonne gab es in der Stadt Salzburg, wo statt 223 Sonnenstunden bisher nur 172 registriert wurden, das sind lediglich 77 Prozent des Solls.

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