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Jugendliche in OÖ wenig an Politik interessiert

Die oberösterreichischen Jugendlichen sind nur wenig an Politik interessiert, Burschen mehr als Mädchen. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Instituts Retzl hervor, deren Ergebnisse am Montag veröffentlicht worden sind. Knapp zwei Drittel der Schüler, die daran teilgenommen haben, finden Wählen mit 16 gut bzw. eher gut.


Im Mai und Juni des Vorjahres wurden 1.283 Teenager befragt, sie besuchten damals die vierte Klasse der Hauptschule bzw. Neuen Mittelschule oder einen Polytechnischen Lehrgang. Auf die Frage, ob sie sich für Politik interessieren, antworteten 22,5 mit “ja, sehr” bzw. “eher ja”. Bei den Burschen waren es 29,1 Prozent, bei den Mädchen 14,6 Prozent. Danach gefragt, um welche Themen sie sich mehr kümmern würden, wenn sie Politiker wären, machten 38 Prozent der Jugendlichen keine Angabe. 16,6 Prozent antworteten mit Umwelt, 6,1 Prozent nannten die Polytechnische Schule, 5,3 Prozent Ausländerfragen, 4,4 Prozent Jugendarbeit und -betreuung, 4,1 Prozent Arbeitslosigkeit.

Bei 63,4 Prozent trifft es zu bzw. eher zu, dass sie es gut finden, mit 16 wählen zu gehen. 29,5 Prozent sind der Meinung, dass man in diesem Alter noch zu jung für eine bewusste Entscheidung beim Urnengang ist. 40 Prozent wiederum glauben, dass man mit 16 bereits genug über Politik weiß, um zu wählen.

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