Jugendliche auf Beutezug in Wien

Jugendbande verübt 40 Einbrüche in Wien, Symbolbild
Jugendbande verübt 40 Einbrüche in Wien, Symbolbild ©bilderbox
Eine Gruppe Jugendliche hat in Wien rund 40 Einbrüche verübt und hat damit einen Schaden von 50.000 Euro angerichtet. Die Polizei konnte die Truppe jetzt ausfindig machen und stoppen.
Die niederösterreichische Polizei konnte einer Gang aus Wien das Handwerk legen. Einer Gruppe von Jugendlichen war in Wien seit 2007 auf Beutezug und verübte mehrere Einbrüche. Sieben Burschen, sechs Wiener und ein Bulgare im Alter von 15 bis 19 Jahren, sollen für 40 Taten in der Bundeshauptstadt verantwortlich sein. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 50.000 Euro.

Jugendgang macht Wien unsicher

Fünf der Verdächtigen wurden im Juni im Zuge einer Verkehrskontrolle auf einem Parkplatz in Vösendorf angehalten. Sie befanden sich in einem Tags zuvor von einer Wiener Fahrschule gestohlenen Pkw und wurden vorläufig festgenommen. Durch “kluge Vernehmungstaktik” sei es den Beamten dann gelungen, umfassende Geständnisse von den Burschen zu erlangen und noch zwei weitere Beteiligte auszuforschen, erklärte der Ermittlungsleiter der Vösendorfer Polizei.

Die Beschuldigten hätten zugegeben, unter Führung eines 15- und eines 19-Jährigen seit 2007 immer wieder Eigentumsdelikte begangen zu haben, um “ihr Taschengeld aufzubessern” und teilweise Suchtmittel zu finanzieren. Bei der folgenden akribischen Tatortarbeit wurden der Gruppe sämtliche der 40 Tatorte – die Burschen hätten sich aufgrund der enormen Anzahl gar nicht mehr an alle erinnert, hieß es – zugeordnet. Dabei plünderten sie zahlreiche Kindergärten, Fahrschulen, Wohnungen, Geschäfte und Büroräumlichkeiten, vorwiegend in Wien-Margareten. Auch Pkws und Handys gehörten zu iher Beute. Die Jugendlichen wurden angezeigt und alle über 19 in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert.

(APA / Redaktion)

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