Jugendbande: Sieben Jugendliche begingen 11-fache Raubserie in Wieden und Donaustadt

Wenn das Opfer sein Handy zückte, wurden die Mitglieder der Jugendbande handgreiflich
Wenn das Opfer sein Handy zückte, wurden die Mitglieder der Jugendbande handgreiflich ©APA / Sujet
Nach insgesamt 11 Fällen von Straßenraub in Wien-Donaustadt und Wien-Wieden konnte sieben allesamt jugendlichen Tätern nun das Handwerk gelegt werden. Bei den Mitgliedern der Jugendbande handelt es sich um sieben Burschen im Alter zwischen 13 und 20 Jahren.

Dem Landeskriminalamt Wien gelang es, nach intensiven Ermittlungen sieben Mitglieder einer Jugendbande auszuforschen, die zwischen Ende April und Ende Mai 2012 zumindest 11 Raubüberfälle verübt hatten. Vorwiegend wurden Jugendliche im Alter zwischen 11 und 19 Jahren ausgeraubt.

So ging die Jugendbande vor

In der Regel wurden die Opfer von den Tätern nach der Uhrzeit gefragt, sodass sie ihr Mobiltelefon zur Hand nahmen. In weiterer Folge entrissen ihnen die Täter das Handy. Setzten sich die Geschädigten zur Wehr wurden sie durch körperliche Gewalt zur Herausgabe der Wertgegenstände genötigt. Einige Opfer erlitten dadurch leichte Verletzungen.

Als Motiv gaben die Beschuldigten an, ihre Freizeit mit der Raubbeute bzw. durch deren Erlös finanziert zu haben. Die Mobiltelefone hätten sie unmittelbar nach den Straßenrauben in diversen Handyshops verkauft.

Haft und Anzeigen für die Straßenräuber

Der 14-jährige Alexander S. und der 14-jährige Ebubekir A. befinden sich derzeit in Haft. Zwei 13-Jährige, zwei 14-Jährige und der 20-jährige Dule B. wurden auf freiem Fuß angezeigt.

Sachdienliche Hinweise zwecks Verifizierung weiterer Fakten über die Jugendbande werden an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01-31310/33800 (Journaldienst) erbeten. 

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