Jugendbande hält Korneuburg in Atem

Nach diesen beiden Männern fahndet die Polizei.
Nach diesen beiden Männern fahndet die Polizei. ©BKA
Zwei Jugendliche wurden am selben Abend Opfer einer Korneuburger Straßenbande. Außer einer Zigarette machten die Räuber aber keine Beute.

Am 2. Juni gegen 23.00 Uhr, wollte eine 23-Jährige aus dem Bezirk Korneuburg zu Fuß nach Hause gehen. Im Bereich des Parkdecks am Bahnhof ging sie von einer Gruppe Jugendlicher vorbei, die sie beschimpften. Sie schenkte den Jugendlichen kein Gehör und ging weiter. Plötzlich wurde sie von einem Jugendlichen verfolgt: Er fasste sie an den Oberarmen und hielt sie fest. Der Unbekannte forderte zuerst eine Zigarette, dann ein Feuerzeug. Erst dann ließ der Jugendliche das Mädchen los.

14-järiger Korneuburger wird das nächste Opfer der Jugendbande

Kurze Zeit später war ein 14-Jähriger aus dem Bezirk Korneuburg ebenfalls auf dem Weg nach Hause. Er kam vermutlich bei der gleichen Jugendbande vorbei, auch auf ihn haben es die Räuber abgesehen. Einer der Täter fasste den 14-Jährigen am Arm, deutete auf ein Messer in seinem Hosenbund und forderte das Mobiltelefon seines Opfers. Der wollte sein Handy schon hergeben, als einer der Freunde des Räubers dazukam und dem Täter riet den Jungen gehen zu lassen.   

Polizei Korneuburg tappt im Dunkeln

Die Täter wurden als 16- 18 Jahre alt, 180 – 185 cm groß und schlank beschrieben. Einer soll kurze helle Haare haben und zum Tatzeitpunkt eine enge helle Hose und einen weißen Pullover getragen haben. Zeugen sagten, er spreche mit leichtem Akzent. Der andere soll eine weiße Kappe und eine orangene Weste getragen haben. Er sei ein südländischer Typ und spreche auch mit leichtem Akzent hieß es weiter.

 

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