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Joschka Fischer fliegt in den Nahen Osten

Der deutsche Außenminister und Vizekanzler Joschka Fischer fliegt am Montag zu einer dreitägigen Reise in den Nahen Osten. Er führt politische Gespräche in Israel, Ägypten und Jordanien.

Wie das Auswärtige Amt am Vormittag in Berlin verlautbarte, will er in Israel an der jährlichen Konferenz des Sicherheitspolitischen Instituts des Interdisziplinären Zentrums in Herzlia teilnehmen.

Zuletzt war Fischer im April zu Gesprächen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon und Außenminister Silvan Shalom, sowie mit dem palästinensischen Präsidenten Yasser Arafat und dem damaligen Ministerpräsidenten Mahmud Abbas (Abu Mazen) im Nahen Osten. Die EU ist Mitglied des so genannten Nahost-Quartetts (mit den USA, Russland und der UNO) und war maßgeblich an der Ausarbeitung des Friedens-Fahrplans (Roadmap) beteiligt, der die Verwirklichung der vollen staatlichen Unabhängigkeit Palästinas bis 2005 vorsieht.

Fischer hat zuletzt scharfe Kritik am Bau der israelischen Sperranlage im besetzten Westjordanland geübt. Die völkerrechtswidrige Befestigung könnte der friedlichen Errichtung eines palästinensischen Staates „den letzten Stoß versetzen”, warnte er.

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