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Jörg Haider will im Irak-Konflikt vermitteln

Haider will im Irak-Konflikt vermitteln. "Ich kann mir vorstellen, über konkrete Lösungen zu verhandeln und Informationen zu transportieren." ("profil", Montag-Ausgabe)

Auf die Frage, ob Hussein „ein blutrünstiger Diktator“ sei, meint Haider, jedes Regime der arabischen Welt habe „mindestens so blutige Hände wie Hussein“.

Auch den vom irakischen Diktator gerechtfertigten Einsatz von Massenvernichtungswaffen zur Selbstverteidigung versteht Haider:
„Wenn der Westen solche Waffen als Drohpotenzial einsetzt, ist es logisch, dass die Araber sich wehren wollen. Die Amerikaner sind mit ihrem Waffenarsenal kein gutes Vorbild.“ Auch sie hätten „in Vietnam ohne Rücksicht auf die eigene Truppe Napalm eingesetzt.“

Die Lösung für den Irak-Konflikt will Haider schon ausgekundschaftet haben: „Man muss den Amerikanern ein stärkeres Verfügungsrecht über irakisches Öl geben. Das ist die Lösung. Zusätzlich könnten die Vereinten Nationen mit Sicherheitskräften einiges ausrichten.“ Der Irak, meint Haider, „kann sich ein solches Szenario vorstellen.“

Sollte es zu einem Irak-Krieg kommen, ist für Haider „nicht auszuschließen, dass es dann zu einem Dritten Weltkrieg kommt. Zumindest gibt es weltweit ein Aufleben des Terrorismus, der viel Leid von unschuldigen Menschen verursachen wird. Man kann nicht 900 Millionen Menschen zu Feinden erklären, nur weil man ihre Kultur und Religion verachtet.“

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