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Jordanische Zuflucht für Saddam-Töchter

Die Zuflucht für zwei Töchter des gestürzten irakischen Präsidenten Saddam Hussein in Jordanien wurde offenbar mit Billigung der USA arrangiert.

Zwei Töchter des entmachteten irakischen Diktators Saddam Hussein sind am Donnerstag in Jordanien eingetroffen. König Abdallah II. habe die Aufnahme der Töchter Rana und Raghad „aus humanitären Gründen und wegen der schwierigen Lage in deren Heimatland“ akzeptiert, sagte Informationsminister Nabil el Sharif in Amman. Die beiden Frauen stünden unter dem Schutz Jordaniens.

Die Zuflucht für die beiden Töchter in Jordanien wurde offenbar mit Billigung der USA arrangiert. Dies deutete der jordanische Informationsminister Nabil el Sharif am Donnerstag in einem CNN-Interview an. Alle beteiligten Parteien seien von der Aufnahme von Rana und Raghad in Amman informiert, sagte er auf die Frage, ob die USA nun nach den Irakerinnen suchen würden. Das jordanische Königshaus gilt als enger Verbündeter der USA im Nahen Osten.

Die beiden Töchter könnten möglicherweise Informationen über den Aufenthalt ihres Vaters haben, die für die Suche nach Saddam Hussein nützlich sind, wird in US-Medien spekuliert. Seit der Ermordung ihrer Ehemänner, die angeblich auf Geheiß von Saddam Hussein selber erfolgte, seien sie von ihrem Vater „entfremdet“. Im Gegensatz zu den beiden Söhnen Saddam Husseins, Udai und Kusai, die als „Mittäter“ betrachtet wurden, gelten die beiden Töchter als „Opfer“ ihres Vaters. Auf Hinweise, die zur Ergreifung von Saddam Hussein führen, wurde von den USA eine Prämie von 25 Mill. Dollar (22,1 Mill. Euro) ausgesetzt.

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