Jihadismus-Verdacht: Behörden wenden sich an Facebook

Das Innenministerium bittet Facebook bei Verdachtsfällen um Auskunft.
Das Innenministerium bittet Facebook bei Verdachtsfällen um Auskunft. ©APA (Sujet)
Zwischen Jänner und Juni haben die österreichischen Behörden 63 Anfragen zu 84 Nutzern an Facebook gerichtet. Dies bestätigte der Sprecher des Innenministeriums, Karl-Heinz Grundböck, am Mittwoch. Das Internet nehme für die Sicherheitsbehörden eine immer wichtigere Rolle ein.

Immer wieder tauchen auf facebook politische und religiöse Hassparaolen auf. Das soziale Netzwerk hat vor allem für jihadistische Organisationen wie den “Islamischen Staat” (IS) eine große Bedeutung.  “Facebook ist die Plattform, die relevant ist” um bei der “Aufklärung von jihadistischen Aktivitäten” zu helfen, begründet Grundböck die damit verbundenen Anfragen.

Kontrolle über facebook

Doch auch bei der Aufklärung von nationalsozialistischer Wiederbetätigung würden die Behörden den Kontakt zu Facebook suchen. Laut Facebook wurden im ersten Halbjahr 2014 insgesamt 15 Seiten wegen Leugnung des Holocaust nur eingeschränkt gezeigt.

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