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Jetzt LIVE: SCR Altach gegen WSG Tirol im Ticker

LIVE-Ticker zum Spiel SCR Altach gegen WSG Tirol ab 17.00 Uhr.
LIVE-Ticker zum Spiel SCR Altach gegen WSG Tirol ab 17.00 Uhr. ©APA/BARBARA GINDL
Der SCR Altach empfängt WSG Tirol am Samstag in der 3. Runde der Fußball-Bundesliga in einem Duell zweier noch siegloser Teams. Wir berichten ab 17.00 Uhr live vom Spiel im Ticker.

Der erste Dreier wird sowohl in Vorarlberg als auch in Tirol herbeigesehnt. Auf einen echten Heimvorteil können die Altacher allerdings in der Cashpoint Arena nicht bauen, nach einer behördlichen Anordnung vom Freitag dürfen aufgrund der Coronavirus-Pandemie statt 3.000 nur 500 Fans die Partie vor Ort verfolgen.

Altach geht gut vorbereitet in das Bundesliga-Duell

"Wir sind gut vorbereitet, wissen wie sie spielen, es wird daher keine Überraschungen geben. Wir werden natürlich versuchen, das Spiel zu gewinnen", sagte Altach-Trainer Alex Pastoor. Das gelang beim Auftakt-1:1 gegen Hartberg und zuletzt trotz langer Überzahl beim 1:4 in Salzburg nicht. "Das Salzburg-Spiel ist schon vergessen", gab der 53-jährige Niederländer zu Protokoll. Besser machen müsse sein Team im Vergleich zum Auftritt in Wals-Siezenheim vieles. "Wir müssen viel aggressiver sein und präsenter im Kopf. Und die Spieler müssen schon von der ersten Sekunde an das bringen, was gefragt ist", forderte Altachs Coach.

WSG Tirol will Punkte sammeln

2019/20 blieb Altach gegen die Tiroler ungeschlagen, entschied drei Partien für sich. "Ich habe dafür keine Erklärung, warum es gegen Tirol so gut gelaufen ist. Genauso wenig, warum es gegen andere schlecht gelaufen ist. Was vorher war, zählt aber ohnehin nichts", sagte Pastoor. Die Tiroler wollten dem auch keine zu große Bedeutung geben. "Wir haben im Vorjahr gegen Altach zwar nur einen Punkt geholt, trotzdem aber phasenweise sehr gut performt", erinnerte WSG-Trainer Thomas Silberberger.

Bei Altach fehlen Tormann Martin Kobras und Abwehrspieler Emanuel Schreiner. Wieder voll fit ist Kapitän Philipp Netzer, der derzeit als "Joker" gefragt ist und sich mit Kurzeinsätzen zurück in die Startelf kämpfen möchte. "Es gibt keine schweren oder leichten Spiele in der Liga. Es liegt an uns, ob das Spiel leicht werden kann. Wenn wir umsetzen, was wir können, steht einem Dreier nichts im Wege", meinte Netzer.

Die Unterstützung von den Rängen wird nicht allzu lautstark sein. Sehr zum Ärger der Altacher. "Uns ist klar, dass wir alles unternehmen müssen, um einen zweiten Lockdown zu verhindern. Wir sind auch keine Corona-Leugner und haben das Thema immer sehr ernst genommen. Trotzdem haben wir das Gefühl, dass hier Aktionismus betrieben wird", sagte Geschäftsführer Christoph Längle. Man habe das Gefühl, dass man für das Fehlverhalten anderer bestraft werde.

"Die Art und Weise, wie das Ganze kommuniziert wurde, ist schon auch befremdlich. Es gibt uns zu denken, warum Vorarlberg im Vergleich zum Rest-Österreich einen Ausreißer bildet", so Längle. Ihm fehle auch das Hineindenken der Behörden in die Situation des Clubs.

Keine Gastronomie im Stadion erlaubt

Im Stadion ist am Spieltag auch keine Gastronomie erlaubt. Am Tag vor dem Spiel mussten die Kartenbesitzer über die neue Situation informiert werden, je 250 VIP-Fans und Dauerkartenbesitzer kommen nun lediglich in den Genuss der Partie. Die Altacher hoffen darauf, dass das ein Einzelfall bleiben wird. "Wir werden unseren Optimismus nicht verlieren", betonte Längle. Die Akteure wollen sich davon nicht beeinflussen lassen. "Wir müssen mit der Entscheidung umgehen, sollen nicht jammern. Dass es schade ist, ist klar", schilderte Pastoor.

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