Jetzt LIVE: SCR Altach gegen SKN St. Pölten im Ticker

LIVE-Ticker zum Spiel SCR Altach gegen SKN St. Pölten ab 17.00 Uhr.
LIVE-Ticker zum Spiel SCR Altach gegen SKN St. Pölten ab 17.00 Uhr. ©APA/EXPA/FLORIAN SCHROETTER
Sowohl Altach als auch St. Pölten halten nach ihren Niederlagen zum Auftakt der Qualigruppe bei zehn Zählern -das Tabellenende droht. Wir berichten live ab 17.00 Uhr vom Spiel im Ticker.

Im Februar 2011 saß Georg Zellhofer zuletzt als Chefcoach in der Fußball-Bundesliga auf der Trainerbank. Seine Rückkehr als Interimstrainer des SKN St. Pölten führt den 60-Jährigen an eine frühere Wirkungsstätte. Damir Canadi, der ihm am Samstag (17.00 Uhr) beim SCR Altach gegenübersteht, lobte er als "Trainerfuchs". Auf das Duell der beiden langjährigen Weggefährten wollte Zellhofer die Partie ob ihrer Bedeutung im Kampf um den Klassenerhalt aber nicht reduziert wissen.

Zellhofers Trainer-Comeback bei Weggefährten Canadi

Sieben Jahre war Zellhofer bis 2019 als Sportdirektor bzw. -geschäftsführer in Altach tätig, fast vier davon auch sehr erfolgreich gemeinsam mit Trainer Canadi. "Das war eine meiner schönsten Zeiten", erinnerte sich der gebürtige Niederösterreicher. Man kenne einander in- und auswendig. "Aber es gibt nichts zum Herschenken. Sie brauchen Punkte, wir brauchen Punkte."

Beide Teams halten nach ihren Niederlagen zum Auftakt der Qualigruppe wie Schlusslicht Admira bei zehn Zählern. Das Tabellenende droht. "Ich glaube, dass es nicht morgen entschieden wird oder übermorgen, sondern dass es sich bis zum Schluss ziehen wird", sagte Zellhofer, der beim SKN seit der Trennung von Robert Ibertsberger zu Wochenbeginn in einer Doppelrolle agiert, über den Abstiegskampf.

Mit Canadi war er auch in dessen Zeit in Griechenland bei Atromitos Athen in Kontakt. Auch diese Woche wurde telefoniert. Das persönliche Duell zweier Ex-Rapid-Trainer will Zellhofer aber nicht hochstilisieren. "Es könnte genauso gut sein, dass der Huber und der Maier dort stehen. Es hat sich jetzt eben in diese Richtung ergeben. Es spielt ja nicht der Canadi gegen den Zellhofer, sondern es spielen zwei Mannschaften. Es ist ein wichtiges Spiel."

Canadi erwartet "sehr endzweckorientiertes Spiel"

St. Pölten hat nur eines der vergangenen 13 Ligaspiele gewonnen. "Fußball ist ein Ergebnissport, die Ausbeute war zuletzt nicht da", bekannte Zellhofer. "Zum Teil sind uns die Erklärungen ausgegangen." Die Qualität sei aber vorhanden. Neben den Langzeitverletzten Lukas Tursch und Reza Asadi muss der SKN in Vorarlberg nur auf den an der Wade verletzten Verteidiger Ahmet Muhamedbegovic verzichten.

Zellhofer hatte zuletzt vor zehn Jahren beim LASK gegen die Austria (0:4) als Bundesliga-Cheftrainer fungiert. Canadi kehrte schon Ende Februar in die Liga zurück. Seither hat Altach drei von fünf Partien gewonnen. In fünf Duellen seiner Trainerkarriere mit St. Pölten ist Canadi bei vier Siegen noch ungeschlagen. "Er ist für mich ein Toptrainer, der richtige Mann am richtigen Fleck", sagte Zellhofer.

Das Lob gab sein um zehn Jahre jüngerer Kontrahent zurück. "Er ist im Geiste immer auch Trainer geblieben", meinte Canadi. Der Altach-Coach erwartet sich durch den Personalwechsel auch eine Veränderung in der Spielanlage des SKN. "Georg Zellhofer wird an ähnlichen Rädchen drehen wie wir vor einigen Wochen. Sie werden es einfach lassen. Ich denke nicht, dass sie von hinten herausspielen werden. Wir müssen uns auf ein sehr endzweckorientiertes Spiel einstellen."

Den Endzweck hatten die Altacher selbst beim 0:2 gegen die Austria zum Start der Qualigruppe aus den Augen verloren. "Wir müssen schauen, dass wir organisierter und mutiger nach vorne auftreten - aber natürlich auch viel zielstrebiger", erklärte Canadi, dem neben dem am Knöchel verletzten Emanuel Schreiner krankheitsbedingt weiterhin auch Manuel Thurnwald und Emir Karic fehlen. Mittelfeldmann Samuel Oum Gouet ist nach einer Erkrankung ebenfalls fraglich.

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