Jets bombardieren Militäreinrichtung

Kampfflugzeuge der USA und Großbritanniens haben erneut eine Militäreinrichtung im Süden des Iraks bombardiert. Ziel ist die Kommunikationseinrichtung der Luftabwehr.

Ziel des Angriffs sei eine Kommunikationseinrichtung der irakischen Luftabwehr nahe der Stadt El Haswah in der südlichen Flugverbotszone gewesen, wie das Zentralkommando der US-Streitkräfte am Freitag in Washington mitteilte. Die Stellung sei eine „Bedrohung für die Patrouillenflugzeuge“ der USA und Großbritanniens gewesen, hieß es zur Begründung.

Die irakische Luftabwehr beschoss nach offiziellen Angaben aus Bagdad am Freitagmorgen mehrere britische und US-Flugzeuge über dem Süden des Landes. Die Jets hätten nach dem Beschuss abgedreht und seien zurück nach Kuwait geflogen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur INA unter Berufung auf einen irakischen Militärsprecher.

Britische und US-Maschinen fliegen regelmäßig Patrouillen in den seit dem Golfkrieg 1991 von Washington und London verhängten Flugverbotszonen im Norden und Süden des Iraks. Dabei kommt es immer wieder zu Zwischenfällen mit der irakischen Armee, die die Flugverbotszonen nicht anerkennt.

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