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Jesenice feiert gegen Capitals 9. Sieg im 9. Heimspiel

Die Slowenen schlugen die Vienna Capitals mit 7:5 (2:1,3:3,2:1) und feierten im neunten Spiel vor eigenem Publikum den neunten Sieg.

Die Gastgeber erwiesen sich über die gesamte Spieldauer als souveräneres Team, die Wiener setzten sich mit vielen Undiszipliniertheiten immer wieder selbst unter Druck.

Jesenice drückte von Beginn an auf das Tempo und David Rodmann erzielte das 1:0 (8.). Die Capitals fanden nicht zu ihrem Spiel und mussten sich mit Händen und Füßen den Angriffen der Slowenen erwehren. Als zwei Caps-Spieler auf der Strafbank saßen, erhöhte Kranjc auf 2:0 für Jesenice (14.). Danach erfingen sich die Capitals etwas und Riihijärvi erzielte in Überzahl den Anschlusstreffer zum 1:2 (15.). Eine weitere 3 zu 5-Unterzahl überstanden die Capitals schadlos. Das 1:2 nach dem ersten Drittel war etwas schmeichelhaft für die Wiener.

Der Mittelabschnitt beginnt für die Vienna Capitals mit einer kalten Dusche: Marcel Rodmann tankte sich durch die Verteidigung der Wiener und bezwingt Caps-Goalie Florian Weisskircher im Nachschuss (21.). Doch die Capitals antworteten postwendend: Marc Tropper traf in Überzahl zum 2:3 (22.). Die Wiener wollten nachsetzen, doch durch Undiszipliniertheiten schwächten sie sich selbst. Lynch, Gratton und Casparsson wanderten auf die Strafbank, Casparsson bekam sogar eine 10 Minuten Disziplinarstrafe dazu. Jesenice nützte die Gelegenheit und Razingar stellte auf 4:2 (29.). Caps-Goalie Florian Weisskircher musste Rudolf Hummel Platz machen. Wieder mussten die Capitals einem 2-Tore-Rückstand nachlaufen. Divis traf vorerst nur die Latte, Dolezal schloss schließlich einen schnellen Konter zum 3:4 ab (33.). Bevor die Vienna Capitals auf den Ausgleich drängen konnten, erzielte Pare bei jeweils vier Feldspielern auf dem Eis das 5:3 für Jesenice. Patrick Lebeau stellte mit einer sehenswerten Einzelleistung auf 4:5 aus Sicht der Capitals.

Zu Beginn des Schlussabschnittes mussten die Vienna Capitals wieder eine 3 zu 5 Unterzahl spielen. Jesenice ließ sich die Chance nicht entgehen. Pare erzielte das 6:4. (46.). Die Capitals mussten aufmachen und Terlikar sorgte mit dem 7:4 für die Entscheidung. (54.). Für die Caps konnte Viktors Ignatjevs mit dem Tor zum 5:7 nur mehr Ergebniskosmetik betreiben (57.).

Capitals-Headcoach Kevin Gaudet: “Ich kann meiner Mannschaft kämpferisch keinen Vorwurf machen. Wir waren immer dran, haben auch fünf Tore erzielt, konnten die Wende aber nicht schaffen. Natürlich haben wir zu viele Strafen genommen, das hat uns müde gemacht. Mit der Auswechslung von Florian Weisskircher wollte ich der Mannschaft einen Ruck geben, es war nicht, weil Florian schlecht gespielt hätte. Jetzt müssen wir unsere Defensiv-Leistung bis zum Spiel in Linz deutlich verbessern.”


HK Acroni Jesenice – Vienna Capitals 7:5 (2:1,3:3,2:1)
Jesenice, 2.200, SR Winter
Tore: Rodman (8., 21.), Kranjc (14./PP), Razingar (29./PP), Pare (36., 46./PP), Terlikar (54.) bzw. Riihijarvi (15./PP), Tropper (23./PP), Dolezal (33.), Lebeau (38.), Ignatjevs (54.)
Strafminuten: 23 plus Spieldauer-Disziplinarstrafe Pare bzw. 31 plus 10 Disziplinarstrafe Casparsson plus Spieldauer-Disziplinarstrafe Selmser

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