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Jemenitischer Präsident aus seinem Land geflohen - Präsidentengarde

Der jemenitische Präsident Abd Rabbo Mansour Hadi musste aus seinem Heimatland fliehen.
Der jemenitische Präsident Abd Rabbo Mansour Hadi musste aus seinem Heimatland fliehen. ©EPA
Der jemenitische Präsident Abd Rabbo Mansour Hadi hat laut seiner Garde sein Land am Mittwoch verlassen, nachdem er bereits von der Hauptstadt Sanaa in die Hafenstadt Aden geflohen und auch dort immer mehr in Bedrängnis geraten war.

Laut anderen Quellen ist er aber nach wie vor in Aden und will den Jemen auch nicht verlassen, wie Beamte aus dem Umfeld des Staatschefs sagten.

Die gegnerischen Houthi-Rebellen hatten zuvor einen Luftwaffenstützpunkt 60 Kilometer nördlich von Aden erobert. “Präsident Hadi hat Aden in Richtung Ausland verlassen”, sagte ein Mitglied der Präsidentengarde der Nachrichtenagentur AFP. Der Staatschef verließ demnach mit einem Hubschrauber den Präsidentenpalast Al-Maachiq in Aden, um an einem nicht genannten Ort Zuflucht zu suchen.

Vormarsch gen Südjemen

Erst vor wenigen Wochen musste Hadi aus Sanaa in den Südjemen fliehen, nachdem die Aufständischen dort die Kontrolle übernommen hatten. Vor wenigen Tagen begannen die Houthis mit einem Vormarsch gen Süden. Am Mittwoch errangen die Rebellen mit der Eroberung eines Luftwaffenstützpunktes einen weiteren wichtigen militärischen Sieg.

Kampfflugzeuge nicht einsetzbar

Anrainer in der Nähe der Luftwaffenbasis Al-Anad berichteten am Mittwoch, Houthi-Kämpfer hätten den Stützpunkt überrannt. Damit geraten die Truppen Hadis, einem Verbündeten der USA, weiter in die Defensive. Beobachter nahmen an, dass die Regierungstruppen jetzt eine Reihe von Kampfflugzeugen nicht mehr einsetzen können.

Über 130 Menschen getötet

Die Lage im Jemen eskalierte, nachdem am Freitag bei Bombenanschlägen in der von den Houthi kontrollierten Hauptstadt Sanaa mehr als 130 Menschen getötet worden waren. Über das Wochenende nahmen die schiitischen Houthi mit Tais eine strategisch wichtige Stadt ein. Nun versucht die Miliz offenbar, auch Aden unter ihre Kontrolle zu bringen. Der Iran versteht sich als Schutzmacht der Schiiten.

Kopfgeld

Die Huthi-Rebellen im Jemen haben eine Belohnung für die Festnahme von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi ausgesetzt. Ein Sprecher gab das Kopfgeld von 100 000 Dollar am Mittwoch im Staatsfernsehen bekannt, während sich die Rebellen der letzten Hochburg Hadis, der Stadt Aden, näherten.

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