Jeder zweite Radfahrer telefoniert ohne Freisprecheinrichtung

Nicht nur die Autofahrer sind "Freisprech-Muffel". Auch viele Radler kurven mit dem Handy am Ohr durch die Straßen. "Es ist weder erlaubt, noch verboten."

“Es gibt aber eine Regelung, die besagt, dass beide Hände am Lenker sein müssen“, so Michaela Egger von der Mobilkom.

SMS lesen und sogar schreiben während dem Radfahren sind ebenfalls üblich. Je länger man pro Woche am Rad unterwegs ist, desto mehr wird telefoniert. Das ergab eine Umfrage der Mobilkom Austria. Das Unternehmen startet deshalb die Initiative „Am Radl nie ohne“, um auf die Gefahren des Telefonierens ohne Headset aufmerksam zu machen.

Ein Drittel aller Biker telefoniert auf dem Fahrrad. Etwa 60 Prozent halten Telefonieren während der Fahrt zwar für gefährlich, trotzdem sind Freisprecheinrichtungen am Drahtesel nicht sehr beliebt. Nur die Hälfte der telefonierenden Radfahrer nutzt diese Möglichkeit. Auch SMS werden am Rad sofort gelesen. Fünf Prozent schreiben sie sogar selbst.

Zum Kick-off der Aktion „Am Radl nie ohne“ werden 500 Freisprecheinrichtungen an Radfahrer in Wien verteilt. Außerdem gibt es einen Stadtplan mit allen Radwegen im Taschenformat und Tipps zum sicheren Radfahren.

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Jeder zweite Radfahrer telefoniert ohne Freisprecheinrichtung
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen