Jeder zweite Österreicher wünscht sich Vier-Tage-Woche

Die Hälfte der Österreich will weniger Tage arbeiten.
Die Hälfte der Österreich will weniger Tage arbeiten. ©pixabay.com/Pexels
Auch wenn die überwiegende Mehrheit der Österreicher mit ihrer Jobsituation zufrieden ist, hätten viele gerne eine andere Zeitaufteilung.
Zum VIENNA.at-Jobportal

Drei von vier Österreichern (72 Prozent) sind mit ihrer Arbeitssituation zufrieden. Dennoch wäre die Hälfte der Berufstätigen noch heuer für einen Jobwechsel offen. Auch würden sich 20 Prozent gerne eine Auszeit nehmen.

Fast jeder zweite Österreicher würde sich für eine Vier-Tage-Woche entscheiden, sogar bei gleichbleibender Arbeitszeit wären es 44,5 Prozent, wenn er oder sie die Wahl hätte.

87 Prozent würden nach Lottogewinn weiterarbeiten

Eine Umfrage vom marketagent.com im Auftrag des Karrierenetzwerkes Xing unter 1.000 erwerbstätigen Österreichern zwischen 18 und 65 Jahren ergab, dass arbeiten an sich einen Wert darstelle – auch nach einen Lottogewinn oder einer großen Erbschaft würden 87 Prozent weiter arbeiten gehen, 60 Prozent sogar im gleichen Job, wenn auch teilweise mit geringerer Arbeitszeit. Ein Viertel der Befragten würde den Job wechseln, wenn sie finanziell unabhängig wären.

Unzufrieden mit ihrem Job sind am ehesten die Jungen zwischen 18 und 24 Jahren (16,7 Prozent), während in der Gesamtbevölkerung nur 8,4 Prozent angaben, unzufrieden oder gar sehr unzufrieden zu sein. Auch eine länger Auszeit (Sabbatical) wollen 27,5 Prozent der Jungen (unter 24) nehmen, aber nur 16,1 Prozent der älteren (über 50). Die Hälfte aller an einer Auszeit interessierten würde sich in dieser Phase “geistig und körperlich erholen”, vier von fünf weiterbilden, ein Drittel eine große Reise antreten (Mehrfachnennungen möglich). Für Männer ist Erholung das am häufigsten genannte Motiv, für Frauen die Weiterbildung.

>> Hier geht’s zum VIENNA.at-Jobportal

(APA, Red.)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Jeder zweite Österreicher wünscht sich Vier-Tage-Woche
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen