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Jeder vierte Lenker mit Sehproblemen unterwegs

&copy Bilderbox Symbolfoto
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Alarmierende Ergebnisse hat ein Sehtest am vergangenen Samstag bei Österreichs Autofahrern zu Tage gefördert - jeder vierte Lenker mit Sehproblemen - Mediziner fordert "Augenpickerl".

Demnach hat fast jeder vierte Lenker ein eingeschränktes Gesichtsfeld, bei 21 Prozent der Untersuchten wurde zudem ein erhöhter Augen-Innendruck festgestellt. Darauf machte die Initiative „Blickpunkt Auge“ jetzt in einer Aussendung aufmerksam. 

7 bis 10 Prozent der Unfälle wegen Augenproblemen

 
Augenprobleme spielen nach einer Untersuchung der Ophthalmologischen Gesellschaft bei sieben bis zehn Prozent der Unfälle eine Rolle. Rund 1,5 Millionen Österreicher leiden laut der Initiative unter einer Sehbeeinträchtigung und tragen keinen optischen Sehbehelf. Bei den 3,4 Millionen Brillenträgern stimme oft die Stärke nicht. 

 
Über 80.000 Österreicher sind am Grünen Star erkrankt, über 3.500 Patienten sind daran erblindet, so die Initiative. „Leider weiß nur jeder zweite Betroffene um seine Erkrankung“, sagte der Grazer Augenchirurg Univ.-Prof. Dr. Christoph Faschinger. Mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen, bei denen der Augen-Innendruck und das Gesichtsfeld überprüft werden und der Sehnervkopf beurteilt werden sollte, will der Experte gegensteuern. 

„Augen-Pickerl-Untersuchung“ ab 65 gefordert

 
Faschinger regte eine verpflichtende „Augen-Pickerl-Untersuchung“ für Autofahrer ab zum Beispiel 65 Jahren an, bei der die Sehfähigkeit überprüft werden sollte. Zur Motivation könnte z.B. ein Versicherungsbonus dienen. Dabei sei es ganz besonders wichtig, dass ältere Autofahrer nicht automatisch stigmatisiert und im Straßenverkehr diskriminiert werden. „Wir wissen allerdings auch, dass jeder vierte Autofahrer über 70 nicht mehr fahrtüchtig ist“, so Faschinger.

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