AA

Jeder Tropfen zählt!

Spritpreise bis zu 1,50 Euro reißen tiefe Löcher in unsere Haushaltsbudgets. Autoexperte Michael Schrenk weiß, wie Sie Ihr Auto zum "Spritsparmeister" machen.

Diesel und Benzin sind zu besonders wertvollen Gütern geworden. In vielfacher Hinsicht: Die Erdölreserven werden doch bald erschöpft sein und Treibstoffe aus Biomasse sind offensichtlich auch nicht die Lösung für die Zukunft. Dazu kommt: Die Abgase aus Verbrennungsmotoren belasten die Natur – jede/-r von uns hat also mehrere Gründe, mit Treibstoff sparsamer umzugehen.

Es liegt an uns. Die Autokonstrukteure haben sich seit den “Ölkrisen“ (1973 und 1979) darum bemüht, die Motoren auf Sparsamkeit zu trimmen. Theoretisch. Denn nach wie vor liegt es am -Konsumenten, den Verbrauch zu bestimmen.

Sie brauchen also nicht gleich ein neues, besonders verbrauchsarmes Auto, um sparsamer unterwegs zu sein. Michael Schrenk hat die effektivsten Maßnahmen zum Spritsparen zusammengefasst.

Die erste Grundregel: Sparen Sie nicht am falschen Platz: Der optimale technische Zustand des Motors (das “Motormanagement“) ist Voraussetzung für einen sparsamen Verbrauch. Halten Sie daher die vorgeschriebenen Wartungs- und Serviceintervalle gewissenhaft ein.

Die zweite Grundregel: Transportieren Sie nur das, was Sie wirklich brauchen. Auch wenn es lästig ist: Mit Ski-, Rad- und Dachträgern sowie Dachboxen sollten Sie nur dann unterwegs sein, wenn Sie sie gerade wirklich brauchen. Denn: Was nützt die beste Aerodynamik der Karosserie, wenn sinnlose Aufbauten höheren Luftwiderstand und dadurch einen Mehrverbrauch verursachen! Dachträger in Verbindung mit Geschwindigkeit sind wahre Treibstoffvernichter, wie der ÖAMTC nach Tests feststellte: Eine Dachbox bewirkt bei Tempo 100 einen Mehrverbrauch von einem Liter Treibstoff. Bei Tempo 130 sind es allerdings bereits drei Liter mehr, die durch die Düsen fließen.

Die dritte und wichtigste Grundregel: Passen Sie Ihren Fahrstil den modernen Motoren an. Ob Sommer oder Winter: Nach dem Start sofort losfahren, niemals den Motor im Stehen auf Betriebstemperatur bringen. Und: Es ist unglaublich, mit welch geringen Drehzahlen moderne Motoren gefahren werden können. Schon ab 1.200 Umdrehungen gleiten Sie mühelos und zugleich sparsam dahin. Apropos gleiten: Mit gleichmäßigem Tempo zu fahren ist sparsamer als oftmaliges Beschleunigen und wieder Bremsen. Motor bei Stillstand (Stau, Schranken, Ampel) abschalten? – Ja, aber erst bei einem Halt von etwa einer Minute. Sonst wird beim Starten mehr Treibstoff verbraucht als im Leerlauf.

40% weniger Verbrauch! So groß ist der Unterschied zwischen vernünftiger und unvernünftiger Fahrweise: Frühzeitiges Hochschalten, gemäßigte Geschwindigkeit, vorausschauendes, “rundes“ Fahren mit wenig Bremsnotwendigkeit und ein gut gewartetes Auto sind immer noch die besten Tipps.

Quelle: http://www.seniorkom.at, http://www.pvoe.at

  • VIENNA.AT
  • Senioren
  • Jeder Tropfen zählt!
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen