Japaner neuer Chef der Internationalen Raumstation

Wakata bekommt Hilfe von Roboter-Astronaut
Wakata bekommt Hilfe von Roboter-Astronaut
Novum im All: Erstmals in der Geschichte der Internationalen Raumstation ISS ist ein Japaner zum Chef ernannt worden. Kochi Wakata folgte dem russischen Kosmonauten Oleg Kotow auf dem Chefposten nach, erklärte die Japanische Raumfahrtbehörde. An Bord habe es auch eine kurze Zeremonie gegeben. "Ich bin tief bewegt, dass ich das Kommando über die ISS führe", sagte der 50-Jährige in einem Video.


Der Japaner soll bis Mai Chef auf der ISS bleiben, dann kehrt er zur Erde zurück. Ihm zur Seite steht unter anderem der erste Roboter-Astronaut in der Geschichte der Raumfahrt. Der kleine “Kirobo” war im November mit Wakata ins All gestartet. Mit ihm soll herausgefunden werden, inwieweit ein Roboter zum Gefährten für isoliert lebende Menschen werden könnte. Die bisherigen ISS-Kommandanten kamen vor allem aus den USA und Russland.

Wegen starker Schneefälle am Landeort in Kasachstan ist unterdessen die für die Nacht auf Dienstag geplante Rückkehr von drei Raumfahrern von der ISS um einen Tag verschoben worden. Die Niederschläge könnten den Einsatz der Rettungskräfte verhindern, meldete die Agentur Itar-Tass am Montag.

Die Landung sei nun für Mittwoch um 5.13 Uhr MEZ vorgesehen. Die russischen Kosmonauten Oleg Kotow und Sergej Rjasanski sowie der US-Astronaut Michael Hopkins hätten am Dienstag um 4.24 Uhr MEZ nach mehr als fünf Monaten auf der ISS zur Erde zurückkehren sollen.

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