Japaner ersteigerte in Wien Mond-Hasselblad für 660.000 Euro

Diese Kamera war im Weltraum.
Diese Kamera war im Weltraum. ©WestLicht Photographica Auction
Ein Japaner hat bei einer Auktion der Wiener Galerie WestLicht Samstag Abend die einzige Kamera, die auf dem Mond war und wieder zurückgekommen ist, um 660.000 Euro ersteigert.

Ausrufungspreis der Hasselblad war 80.000 Euro, nach einem spannenden Bietergefecht sicherte sich der Gründer der japanischen Elektronikhandelskette Yodobashi Camera, Terukazu Fujisawa, die Kamera, teilte WestLicht mit.

Die NASA schickte im Rahmen der Apollo-Missionen zwar insgesamt 14 Kameras auf den Mond. Allerdings ist das versteigerte Exemplar laut Westlicht das einzige, das auch wieder auf die Erde zurück gekehrt ist. Alle anderen wurde meist aus Gewichtsgründen zurückgelassen.

Mond-Hasselblad bei Apollo-15-Mission

Die nun verkaufte Hasselblad “Lunar Module Pilot Camera” war Teil der Apollo-15-Mission 1971 und wurde von Astronaut Jim Irwin verwendet, um 299 Fotos zu knipsen.

Bei der Auktion erwies sich erneut die ungebrochen hohe Nachfrage nach Kameras der Marke Leitz/Leica, die heuer ihr 100-Jahr-Jubiläum feiert. Alle 270 Lose wurden verkauft.

WestLicht zufrieden mit Foto-Auktion

Zufrieden zeigte man sich bei WestLicht auch über die zehnte Foto-Auktion am Freitag, die mit einem Gesamtergebnis von über 900.000 Euro und bei einer Verkaufquote von 75 Prozent die bisher erfolgreichste in der Geschichte der Galerie gewesen sei.

Der seltene Abzug der Fotografie “Io + Gatto” von der Italienerin Wanda Wulz, eine der bekanntesten Doppelbelichtungen der Fotogeschichte aus den frühen 1950er-Jahren, erzielte bei einem Ausrufungspreis von 50.000 Euro den Preis von 102.000 Euro.

(APA)

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