Japan: Über 11.700 Tote identifiziert

Drei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben und dem Tsunami hat sich die Zahl der identifizierten Toten im Nordosten Japans auf 11.734 erhöht.
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16.375 Menschen werden weiter vermisst, wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Freitagabend unter Berufung auf die Polizei berichtete. Am Freitag begann eine großangelegte Suchaktion nach weiteren Opfern. Daran beteiligten sich unter anderem mehr als 18.000 japanische Soldaten sowie rund 7000 US-Soldaten.

Japan: Behörde kritisiert mangelnden Schutz der Arbeiter

Die japanische Atomaufsichtsbehörde hat die Betreibergesellschaft des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima wegen eines mangelhaften Schutzes der Arbeiter vor radioaktiver Strahlung kritisiert. Demnach hatte Tepco die Arbeiter nicht mit genügend Strahlenmessgeräten ausgestattet. Insgesamt sind etwa 500 Arbeiter von Tepco und Subunternehmen sowie Feuerwehrleute und Soldaten an den Rettungsarbeiten beteiligt. Unterdessen bestätigte Tepco, dass im Grundwasser nahe Fukushima 1 10.000-fach erhöhte Werte von Jod-131 entdeckt wurden.

Tepco: PC-Programm Schuld an falschen Messungen

Der japanische Energiekonzern Tepco hat eine Begründung für die Fehler beim Messen von Radioaktivität rund um sein havariertes Atomkraftwerk Fukushima eins eingeräumt. Das Computerprogramm, mit dem radioaktive Elemente analysiert und ihre Strahlung bestimmt werden, sei fehlerhaft. Das gab Tepco nach Angaben des japanischen Fernsehsender NHK am Freitag bekannt.

Zuvor hatten Experten kritisiert, gemessene Werte des radioaktiven Wassers im AKW seien zu hoch. Tepco-Vertreter und die Industrie-Sicherheitsbehörde sagten laut NHK, die zuvor veröffentlichten Strahlungswerte etwa der seltenen Elemente Tellurium-129 und Molybdän-99 könnten über den tatsächlichen Leveln liegen. Tepco steht seit Wochen nicht nur in Japan wegen seiner Informationspolitik in der Kritik. (APA)

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