Jagd auf Saddam Hussein

US-Spezialeinheiten in der Golfregion und im Irak selbst verfolgen nach Medienberichten jede Bewegung von Saddam Hussein, um ihn gegebenenfalls töten zu können.

Wie die Zeitung „USA Today“ am Montag berichtete, benutzen die Geheimdienste zwei Satelliten, um alle Gespräche über Telefone und Sprechfunkgeräte von Saddams Limousinen-Konvoi abzuhören.

Gleichzeitig kreise eine umgebaute Boeing 707 täglich zehn Stunden über dem Irak. An Bord würden alle Gespräche der Topoffiziere abgehört und der genaue Standort ausgemacht, von wo die Telefonate geführt würden. Zudem seien in den vergangenen Monaten über 160 Agenten des Geheimdienstes CIA und der militärischen Spezialeinheiten im Irak gewesen, um unter anderem Truppenbewegungen von Saddams Republikanischer Garde zu beobachten.

Militär und Geheimdienste führen damit einen Befehl von Präsident George W. Bush aus, alles zu unternehmen, um Saddam zu stürzen. Nach Informationen der Zeitung genehmigte Bush damit zugleich die Ermordung des irakischen Staatschefs, sollten die Agenten an Ort und Stelle um ihr Leben fürchten.

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