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Jagd auf Falschparker: Abschleppen kostet in Wien ab 382 Euro

Falsches Parken kann in Wien teuer werden.
Falsches Parken kann in Wien teuer werden. ©APA-FOTO: GEORG HOCHMUTH
Abgeschleppt wird in Wien immer, im Advent wird aber besonders Jagd auf Falschparker gemacht: In den Sommermonaten werden täglich 50-60 Fahrzeuge abgeschleppt, im Dezember mehr als 200.

Dass gerade im Advent Parkplätze in Wien Mangelware sind, viele Autofahrer nach endlosem Kreisen die Nerven verlieren und illegal parken, lässt die Kassen der Stadt klingeln. Mehr als 400 Euro kann die Wiederbeschaffung eines auf einem Behinderten- oder Busparkplatz abgestellten Autos kosten. Daher rät der ÖAMTC: Die teuerste Parkgarage ist deutlich günstiger als jede Abschleppung.

Was kostet das Abschleppen?

Die Abschleppung kostet laut ÖAMTC 264 Euro. Die Gebühr für die Verwahrung des Fahrzeuges am Abschleppplatz der MA 48 in Simmering beträgt 10,- Euro pro Tag. Die Strafe schlägt bei verkehrsbehinderndem Parken in der Regel mit 108 Euro (bis zu 726 Euro bei schweren Vergehen – etwa das Parken auf Behindertenparkplätzen) zu Buche. Insgesamt kommen so – im günstigsten Fall – Kosten von knapp 400 Euro zustande.

Wo wird besonders gern abgeschleppt?

Besonders abschleppgefährdet sind Autos, die in zweiter Spur, auf Behinderten-Parkplätzen, in Straßenbahn- oder Bushaltestellen, vor Hauseinfahrten oder in Taxizonen abgestellt werden. Auch auf Durchzugsstraßen, wie z.B. dem Gürtel, wird – bei dem in Verkehrspitzenzeiten geltenden Halteverbot – rigoros abgeschleppt.

Zusätzliche Vorsicht bei Anrainerparkplätzen

In den Bezirken 1, 2, 3, 4, 6, 7, 8, 9 und 12 gibt es zusätzlich zu den Kurzparkzonen Anrainerparkplätze. Diese dürfen ausnahmslos 24 Stunden pro Tag sieben Tage die Woche nur von Anrainern mit entsprechendem Parkpickerl sowie von Behinderten mit Ausweis benützt werden. Also auch nicht von Motorrädern und Mopeds.

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