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Jack Ryan - Shadow Recruit - Trailer und Kritik

Großbritanniens Shakespeareexperte Kenneth Branagh wandelt abseits bekannter Pfade. Nach seinem Ausflug ins Comicgeschäft mit dem ersten Teil von "Thor" hat er jetzt in einem Film Regie geführt, der in einer Reihe steht mit Werken wie "Mission Impossible". Alle Spielzeiten auf einen Blick

Mit “Jack Ryan – Shadow Recruit” bringt Branagh einen handfesten Agenten-Thriller auf die Leinwand. Ab Freitag im Kino. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Ex-Soldat Jack Ryan (Chris Pine), der als körperliches und geistiges Ausnahmetalent in den Fokus der CIA gerät und angeworben wird.

Jack Ryan: Die Geschichte

Einige Jahre verbringt er als Finanzanalyst in einer Bank, wo er verdächtigen Transaktionen auf die Spur kommen soll. Nicht einmal seine Verlobte, die Ärztin Cathy (Keira Knightley), weiß, auf wessen Gehaltszettel Jack eigentlich steht. Als er wegen Vorgängen in Russland misstrauisch wird, schickt die CIA ihn nach Moskau – und aus dem Schreibtischtäter Ryan wird ein handfester Agent, der lernen muss, dass es auch zu seiner Jobbeschreibung gehört, Menschen zu töten.

In der russischen Hauptstadt trifft er auf den Oligarchen Viktor Cherevin (Branagh höchstselbst), der irgendwie im Kalten Krieg eingefroren zu sein scheint und kein geringeres Ziel hat, als die Finanzplätze der USA lahmzulegen. Klassischer Ost-West-Konflikt von gestern trifft auf undurchsichtiges Finanzgebaren und Terrorgefahr von heute. Es ist der berühmte Wettlauf gegen die Zeit – und alles wird noch komplizierter, als Cathy in Moskau auftaucht, ins Fadenkreuz gerät und unfreiwillig zur Schlüsselfigur wird im Kampf gegen die russische Verschwörung.

Jack Ryan: Die Kritik

Branaghs neuer Film bedeutet auch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Kevin Costner, der Superstar der 90er, um den es in den vergangenen Jahren eher ruhig war, spielt den CIA-Agenten William Harper, Ryans Mentor als alternder Profikiller, der seine allerbesten und aktivsten Jahre hinter sich hat und mit Ryan auch einen Nachfolger etabliert.

Den Vergleich mit Filmen wie “Mission Impossible” oder “James Bond”” muss Branaghs Film nicht scheuen. Er ist action- und temporeich, Hauptdarsteller Pine sieht gut aus, Keira Knightley macht als Bondgirl-Verschnitt eine ganz gute Figur und einzelne Szenen sind vor Spannung kaum zu überbieten. Trotzdem verwundert es, wie ironiefrei und patriotisch der gebürtige Nordire Branagh diesen sehr amerikanischen Film inszeniert.

(APA)

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