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Italiens Ministerpräsident: Keine neuen Einsparungen in 2015

Italiens Regierung will Defizit reduzieren
Italiens Regierung will Defizit reduzieren
Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi hat weitere Einsparungen oder Steuererhöhungen im laufenden Jahr ausgeschlossen. "Es gibt keine Einschnitte, es gibt keine Erhöhung der Abgaben", versicherte Renzi am Dienstag nach einem Kabinettstreffen, in dem die Finanz- und Wirtschaftsplanung für die kommenden drei Jahre beschlossen wurde.


Zugleich bestätigte Renzi die bisherige Prognose, dass die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone 2015 nach drei Rezessionsjahren um 0,7 Prozent wächst. Im kommenden Jahr werde angesichts einer verbesserten Weltwirtschaft mit einem Plus von 1,4 Prozent gerechnet. Dann sollen laut Renzi auch die Milliarden-Einsparungen im Staatssektor greifen.

Bereits in diesem Jahr soll nach Informationen von Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan beispielsweise die italienische Post verkauft werden. Dies soll einen Beitrag zum Schuldenabbau leisten. Laut Padoan sinkt in diesem Jahr das Defizit auf 2,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts nach 3,0 Prozent im Vorjahr. 2016 soll es dann nur noch bei 1,8 Prozent liegen.

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