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Italiens ehemaliger Teamchef Cesare Maldini gestorben

Maldini im Jahr 2002 bei einer PK für Paraguays Nationalteam
Maldini im Jahr 2002 bei einer PK für Paraguays Nationalteam
Der Serie-A-Klub AC Milan hat eine seiner großen Kult-Figuren verloren, Cesare Maldini verstarb in der Nacht auf Sonntag im Alter von 84 Jahren. Maldini war von 1954 bis 1966 Verteidiger bei Milan und bestritt über 400 Partien für die "Rossoneri". In dieser Zeit holte er mit Milan vier Meistertitel und gewann 1963 den ersten von bisher insgesamt sieben Europacuptiteln (Meistercup).


Sein Sohn Paolo Maldini trat später in die Fußstapfen seines Vaters und wurde bei Milan ebenfalls eine Verteidiger-Ikone. Cesare Maldinis Karriere als Spieler in der Nationalmannschaft war dagegen nicht besonders erfolgreich. Der 14-fache Internationale gab im Jänner 1960 sein Debüt mit der “Squadra Azzurra” bei einem 3:0-Sieg in Neapel gegen die Schweiz. Seine einzige WM bestritt Maldini 1962 in Chile, wo er mit Italien bereits in der Gruppen-Phase scheiterte.

Mehr Erfolg hatte Cesare Maldini als Nationaltrainer. Von 1986 bis 1996 betreute er Italiens U21-Auswahl, die dreimal in Folge den EM-Titel holte. In diesem Team förderte er spätere Weltmeister wie Francesco Totti, Gianluigi Buffon oder Fabio Cannavaro.

1996 übernahm er das A-Nationalteam als Nachfolger von Arrigo Sacchi. Er führte die “Squadra Azzurra” 1998 in das WM-Viertelfinale, wo das Team im Elfmeterschießen am späteren Weltmeister Frankreich scheiterte. Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea coachte er Paraguays Nationalteam.

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