Italienische Küstenwache rettete Bootsflüchtlinge

Fast 300 Bootsflüchtlinge sind am Montag nach dreitägiger Irrfahrt vor der Küste Siziliens gerettet worden. Die Küstenwache der italienischen Mittelmeer-Insel brachte das Boot in den Hafen von Pozzalo. 297 Flüchtlinge seien gerettet worden, in dem Boot fanden die Beamten aber auch die Leiche eines Flüchtlings, wie ein Sprecher der Küstenwache mitteilte.

An Bord des Bootes befanden sich demnach auch 29 Kinder und 46 Frauen. Einige Flüchtlinge hätten sehr erschöpft gewirkt, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA. Etwa ein Dutzend Flüchtlinge wurden demnach ins Krankenhaus gebracht. Die Rettung der Flüchtlinge hatte sich wegen schlechten Wetters und wegen Streitigkeiten über die Zuständigkeit zwischen Italien und Malta verzögert.

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