Italiener feierten in Zürich, Holländer in Bern

Zürich in grün-weiß-roter Hand: Tausende Italiener haben am Dienstagabend in der größten Stadt der Schweiz die Qualifikation ihres Teams für das EURO-Viertelfinale gefeiert.

Nach dem 2:0 gegen Frankreich war die Begeisterung der Tifosi groß.

Zum dritten und letzten Mal stand Zürich im Scheinwerferlicht der EURO 2008 – und der Zulauf war beachtlich: Die Fanzone am Limmatquai war voll. Auch im Hauptbahnhof ging es laut zu.

Für die Franzosen war es ein schwarzer Abend, der schon schlecht begonnen hatte: Das Team traf mit Verspätung im Stadion ein. Der Mannschaftsbus war in einer engen Kurve hängen geblieben, wie die dpa berichtete. Beim anschließenden Manöver fuhr der Bus noch zweimal auf ein hinter ihm fahrendes Auto des französischen Fußballverbandes auf.

Auch Bern trug am Dienstag sein letztes Spiel aus – und feierte eine weitere EURO-Party mit Zehntausenden Holländern. Am Mittwoch zieht der orange Tross weiter nach Basel. Dort freut man sich bereits auf die friedliche Invasion der Holländer. Denn das Geschäft mit den Fans lief in Basel bisher eher mäßig. An sieben von zehn Spieltagen blieben die Besucherzahlen in den Fanzonen unter den Erwartungen.

Insgesamt 250.000 Gäste wurden bisher in den Fanzonen registriert. Großen Andrang gab es nur bei den drei Auftritten der Schweizer Nationalelf. Nun freuen sich Basels Touristiker auf die besonders zugkräftigen Teams aus Deutschland und Holland, die am Donnerstag und Samstag ihre Viertelfinalspiele im St. Jakobpark bestreiten.

In Bern wurde am Dienstag der 500.000. Fan begrüßt. Petra van den Ham aus den Niederlanden erhielt von Stadtpräsident Alexander Tschäppät einen großen Käse und Schokolade geschenkt. Etwa 40.000 Personen verfolgten am Abend den 2:0-Sieg Hollands gegen Rumänien vor den drei Großleinwänden der Stadt.

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