Italien für Aragones kein "Lieblingsgegner"

Bisher hatte Spaniens Trainer auf die Frage nach einer Präferenz für das EM-Viertelfinale eher auf standardmäßige Fußballweisheiten zurückgegriffen.

Motto: “Im Viertelfinale gibt es keine leichten Gegner.” Als dann mit Italien am Dienstagabend doch der Rivale für den kommenden Sonntag (20.45 Uhr) in Wien feststand, wurde Spaniens Teamchef Luis Aragones etwas konkreter: “Das ist nicht mein Lieblingsgegner”, meinte er in Salzburg, wo seine Mannschaft am Mittwochabend das letzte Spiel der Gruppe D (20.45) gegen den bereits ausgeschiedenen Europameister 2004, Griechenland, bestreitet.

“Jeder weiß, dass sie Weltmeister sind”, erklärte Aragones, “das ist ein schwieriger Rivale. Nicht der, der mir am meisten gefallen hätte. Bei dieser Europameisterschaft waren sie schon scheintot und dann sind sie doch noch aufgestiegen. Aber heutzutage kann ohnehin jeder gegen jeden gewinnen.” Ende März dieses Jahres hatte Spanien in Elche ein Freundschaftsspiel gegen Italien mit 1:0 gewonnen. Das Tor erzielte damals der bisher dreifache EURO-2008-Torschütze David Villa (77.).

Eine etwaige Favoritenstellung will “Luis” aus diesem Erfolg aber keineswegs ableiten: “Dieser Sieg bringt mir jetzt überhaupt nichts mehr.” Mögliche weitere Kontrahenten der Spanier wären Frankreich oder Rumänien gewesen. Die Franzosen schieden aber durch ihre 0:2-Niederlage in Zürich gegen die “Azzurri” ebenso aus wie die Rumänen, die einer niederländischen “B-Elf” in Bern gleichfalls 0:2 unterlagen.

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