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Istanbuler Bürgermeister prangert Dienstwagen-Vergeudung an

Hunderte ungenutzte Dienstwagen der Stadtverwaltung, zur Schau gestellt in säuberlichen Reihen auf einem zentralen Platz in Istanbul: Der neue Bürgermeister der türkischen Millionenmetropole, der Oppositionspolitiker Ekrem Imamoglu, prangert mit einer viel diskutierten Aktion angebliche Verschwendung öffentlicher Gelder durch seine Vorgänger aus der Regierungspartei AKP an. 

"Mein Ziel ist, die Vergeudung in dieser Stadt zu unterbinden", sagte Imamoglu am Sonntag vor Journalisten. Imamoglu hat die ungenutzten Fahrzeuge auf einem Platz im Stadtteil Yenikapi auffahren lassen. Insgesamt wurden 730 Fahrzeuge ausgestellt, sagte der Generalsekretär der Stadtverwaltung Yavuz Erkut. Weiter erklärte er, 1.247 Fahrzeuge seien aus dem System genommen worden. Damit würden insgesamt rund 50 Millionen Lira im Jahr an Miet- und Benzinkosten eingespart.

Imamoglu von der Mitte-Links Partei CHP hatte die Bürgermeisterwahl im März sowie die von der AKP betriebene Wahlwiederholung im Juni gewonnen. Damit beendete er die 25 Jahre lange Herrschaft von islamisch-konservativen Bürgermeistern über die Stadt und war auch international bekannt geworden.

Innenminister Süleyman Soylu hatte am Freitag verärgert auf Imamoglus Aktion reagiert und kritisiert: "Stadtverwaltungs-Business ist kein Show-Business." Wenn es Verschwendung gegeben habe, dann hätte das dem zuständigen Ministerium mitgeteilt werden müssen. Das sei aber nicht der Fall gewesen. Er sagte auch: "Wenn öffentliche Gelder verloren gegangen sind, dann werden wir uns das ansehen."

(APA/dpa)

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