Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Ist meine Betriebspension gut angelegt?

&copy Bilderbox
&copy Bilderbox
Bei dieser Frage helfen möchten in Zukunft die Pensionskassen. Mit einer „Transparenz-Initiative“ bieten sie ihren Kunden künftig einen direkten Vergleich ihrer Veranlagungsergebnisse an.

Die öffentliche Diskussion und Verunsicherung über die Zukunft der
Altersvorsorge habe 2004 die Nachfrage nach Betriebspensionen massiv
verstärkt. Die Pensionskassen starten daher eine
Informationsoffensive, um noch mehr Unternehmen und Arbeitnehmern den
Nutzen der „Zweiten Säule“ nahe zu bringen. Die große Nachfrage nach
Information über Betriebspensionen wird mit einer neuen,
detaillierten Broschüre und mehreren Veranstaltungen für Arbeitgeber
und Arbeitnehmer beantwortet.

Im ersten Halbjahr 2004 wurde ein Wertzuwachs von 3,3 Prozent erzielt, was einen weiteren Zuwachs für das zweite Halbjahr erwarten lässt. Die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB)
erstellt einen vierteljährlichen Leistungstest, mit dem fünf unterschiedliche Veranlagungsgruppen online verglichen werden können.

„Ist meine Betriebspension bestmöglich angelegt?“ Diese Frage stellen
sich jährlich mehr als 400.000 Österreicherinnen und Österreicher. So
viele Menschen haben bereits Anspruch auf eine Pension bei einer Pensionskasse. Wer wissen will, wie sich seine Pension im Vergleich
zu anderen entwickelt, konnte bisher nur die Gesamtergebnisse der
Pensionskassen miteinander vergleichen. „Mit dem neuen Leistungstest
nach Veranlagungsgruppen bieten wir für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
künftig konkrete Vergleichsmöglichkeiten“, erklärt Mag. Christian
Böhm, Obmann des Fachverbandes der Pensionskassen, der am Mittwoch
gemeinsam mit OeKB-Vorstandsmitglied Dr. Johannes Attems diese
Initiative für mehr Transparenz in einer gemeinsamen Pressekonferenz
präsentierte.
Pensionskassen verwalten die Betriebspensionen in Gruppen und legen
diese mit unterschiedlich hohem Aktienanteil an („Veranlagungs- und
Risikogemeinschaften“). Mehr Aktien bedeuten mehr Chance auf Ertrag,
dafür aber mehr Risiko, während ein kleinerer Aktienanteil weniger
Risiko, aber auch geringere Ertragschancen bringt. Die Ergebnisse
dieser Veranlagungsgruppen bei den einzelnen Kassen waren für
Arbeitnehmer bisher nur schwer miteinander vergleichbar. Ab Oktober
2004 werden nun die einzelnen Gruppen gesondert ausgewiesen.
Böhm: „Bei einem Auto-Test werden ja auch Kombis mit Kombis oder Sportwagen
mit Sportwagen verglichen und nicht Familien-Limousinen mit Roadstern. Die neue Tabelle zeigt für Kunden genau diese
Unterscheidung. Damit können Kunden die Leistung ihrer Pensionskasse
mit den Ergebnissen ähnlicher Veranlagungsgruppen der Pensionskassen
messen.“
Der neue Leistungstest wird vierteljährlich von der OeKB berechnet.
„Als unabhängige Instanz garantieren wir, dass die Vergleichstabelle
nach objektiven Kriterien erstellt wird“, kommentiert Attems.
Berechnet werden die Ergebnisse von fünf Veranlagungsgruppen mit
einem Aktienanteil von unter 16 bis über 40 Prozent.


Die Veranlagung
ist entweder „defensiv“, „konservativ“, „ausgewogen“, „aktiv“ oder
„dynamisch“. „Die Ergebnisse werden auf der Website der OeKB
veröffentlicht. Jeder Kunde kann somit online überprüfen, wie seine
Veranlagungsgruppe abschneidet“, erklärt Attems.
Wer diesen neuen Vergleich nützt, sollte aber auch beachten, dass die
vierteljährlichen Ergebnisse nur eine Momentaufnahme sind und daher
wenig über die langfristige Entwicklung der Pension aussagen.
„Kapitalmärkte können sich kurzfristig stark positiv oder negativ
entwickeln. Bei Pensionen zählt aber primär das langfristige
Ergebnis“, so Attems weiter.
Im ersten Halbjahr 2004 haben die Pensionskassen bereits ein
Veranlagungsergebnis von 3,3 Prozent erwirtschaftet. „Und zu diesem
Ergebnis kommt noch das zweite Halbjahr dazu. Der langfristige
Jahresdurchschnitt der Pensionskassen beträgt 6,9 Prozent.
Betriebspensionen liegen damit besser als viele andere Formen der
Altersvorsorge“, unterstreicht Böhm. Nach den weltweit schwierigen
Veranlagungsjahren 2001 und 2002 sowie dem guten Jahr 2003 sei das
weiterhin eine positive Entwicklung.

Die Broschüre kann kostenlos beim
Fachverband der Pensionskassen unter http://www.pensionskassen.at

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Ist meine Betriebspension gut angelegt?
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen