Israels Regierungschef wirft Iran "unglaublichen Fanatismus" vor

Netanyahu: Führung in Teheran setzt "Glaubenseifer über alles"
Netanyahu: Führung in Teheran setzt "Glaubenseifer über alles" ©EPA
Im Streit um das iranische Atomprogramm hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu dem Land ein Spiel mit dem Feuer vorgeworfen. Die iranische Führung setze "ihren Glaubenseifer über alles" und habe "überall Selbstmordattentäter".

Dies sagte Netanyahu dem US-Rundfunksender NBC laut einer Vorabmitteilung in einem Interview mit Ausstrahlungstermin am Sonntag. “Ich würde nicht auf ihre Vernunft bauen”, fügte er hinzu.

Seit dem Beginn des atomaren Zeitalters gebe es Länder mit Zugang zu Nuklearwaffen, die aber “immer sorgfältig Kosten und Nutzen abgewogen” hätten, sagte Netanyahu. “Aber der Iran wird von einer Führung mit einem unglaublichen Fanatismus beherrscht”, ergänzte er. Dabei handle es sich um “denselben Fanatismus”, der Grundlage der Gewalt gegen zahlreiche westliche Botschaften in der muslimischen Welt in den vergangenen Tagen gewesen sei.

(APA)

  • VIENNA.AT
  • Politik
  • Israels Regierungschef wirft Iran "unglaublichen Fanatismus" vor
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen