Israels Ex-Verteidigungsminister Peretz in Wien

Israelisch-palestinensisches Kinder- Friedensprogramm "Feindbilder" wird von Stenzel unterstützt.

Verteidigungsminister und stellvertretender Ministerpräsident Amir Peretz hält sich derzeit in Wien auf, um für eine israelisch-palästinensische Friedensinitiative “Children’s Treasury for Peace” zu werben. Peretz, der seine Regierungsämter wegen des Libanon-Krieges 2006 verloren hatte und durch Ehud Barak abgelöst worden war, traf mit der Bezirkvorsteherin von Wien Innere Stadt und früheren Europaabgeordneten Ursula Stenzel (V) zusammen, wie diese am Montag in einer Aussendung bekanntgab.

“Um Frieden zu schaffen, bedarf es des Vertrauens. Dieses Vertrauen muss wachsen von klein auf”, erklärte Stenzel. Sie begrüße es, dass sich ein Politiker wie Amir Peretz, Abgeordneter zur Knesset und Mitglied des parlamentarischen Komitees für Außen- und Sicherheitspolitik, ein Programm initiiere, das israelische und palästinensische Kinder gemeinsam fördern solle. “Es soll Kinder zusammenbringen, um das gegenseitige Feindbild abzubauen. Die Förderung wird ihrer Ausbildung zugutekommen und soll gemeinsame palästinensisch-israelische Friedensaktivitäten mit einem Stipendium belohnen.”

Bereits seit nahezu einem Jahrzehnt gibt es die “Peacecamp”-Initiative der Wiener Psychologin und Psychotherapeutin Evelyn Böhmer-Laufer, die jeden Sommer junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren aus Israel, Palästina, Österreich und Ungarn im Waldviertel zusammenführt, um Wege der Verständigung und Konfliktbewältigung zu suchen. Ein wichtiges Ziel ist es dabei, “Strategien gegen Xenophobie und interkulturelle Konflikte” zu entwickeln.

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