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Israelische Armee zerstört Häuser

Die israelische Armee hat bei einem Einsatz im Süden des besetzten Gaza-Streifens nach palästinensischen Angaben mindestens 20 Häuser zerstört.

Die Bewohner hätten in der Nacht auf Dienstag nur eine kurze Frist bekommen, um die Gebäude in der Stadt Rafah an der Grenze zu Ägypten zu verlassen, teilten palästinensische Behördenvertreter mit. Die Soldaten hätten auch eine Moschee zerstört. Auf der Suche nach Tunneln, die Waffenschmuggler für illegale Transporte nutzen, stößt die israelische Armee immer wieder in Stadtteile von Rafah vor.

Am Montag hatte die israelische Armee das Haus der Familie eines palästinensischen Extremisten bei Hebron im besetzten Westjordanland zerstört. Der internationale Friedens-Fahrplan (Roadmap) für den Nahen Osten verpflichtet Israel, die kollektiven Strafmaßnahmen einzustellen, zu denen die Häuserdemolierungen gehören. Das Vorgehen verstößt massiv gegen die Vierte Genfer Konvention über die Behandlung der Zivilbevölkerung in besetzten Gebieten.

Weil er sich der Demolierung palästinensischer Häuser in den besetzten Gebieten durch die israelische Armee zu widersetzen versucht hatte, muss sich der aus den USA stammende Rabbiner Arik Ascherman vor einem israelischen Gericht verantworten. Dem Rabbiner droht eine dreijährige Gefängnisstrafe. Ascherman leitet die Gruppe „Rabbiner für Menschenrechte”.

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