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Israel: Zahl der Toten auf 17 gestiegen

Nach dem israelischen Armeeangriff im südlichen Gaza-Streifen ist die Zahl der getöteten Palästinenser am Dienstag auf mindestens 19 gestiegen.

Das teilten palästinensische Ärzte mit. Die Armee hatte in der Nacht und am Morgen die Stadt Rafah und das benachbarte Flüchtlingslager am Boden und aus der Luft angegriffen. Rund 40 weitere Menschen seien verletzt worden.

Das israelische Außenministerium wies unterdessen seine Diplomaten in aller Welt an, möglichst viel in den Medien ihrer Empfangsstaaten aufzutreten, um Schaden von Israels Ansehen abzuwenden. „Wir haben unsere Lehren aus der verleumderischen Berichterstattung über das Massaker in Jenin, das es nicht gegeben hat, gezogen“, sagte Gideon Meir, Leiter der „Erklärungsabteilung“ des Außenministeriums. Statt die Presse auszusperren, wie im April 2002, seien diesmal Journalisten bei den kämpfenden Truppen „eingebettet“ worden. „Die Presse sollte in sich gehen und nur das berichten, was sie sieht.“

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