Israel: Kein Verfahren gegen Sharon

Die Generalstaatsanwaltschaft wird keine Anklage gegen Ariel Sharon erheben. Im Zusammenhang mit einem Bestechungsskandal gebe es nicht genügend Beweise gegen den israelischen Premier.

Israels Generalstaatsanwalt wird einem Fernsehbericht keine Anklage gegen Ministerpräsident Ariel Sharon im Zusammenhang mit Bestechungsvorwürfen erheben. Generalstaatsanwalt Menachem Mazuz sagte am Dienstag, es geben nicht genügend Beweise, um ein Verfahren gegen Sharon zu beginnen. Die Entscheidung sei dem Regierungschef mitgeteilt worden. Im Mittelpunkt der Bestechungsaffäre stehen mehrere hunderttausend Dollar, die Sharons Sohn Gilad von einem Immobilienunternehmer im Zusammenhang mit einem griechischen Ferienort-Projekt bekommen haben soll.

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