Islamismus: Österreich und Schweden wollen enger kooperieren

Raab vereinbarte Zusammenarbeit mit ihrem schwedischen Amtskollegen
Raab vereinbarte Zusammenarbeit mit ihrem schwedischen Amtskollegen ©APA
Österreich und Schweden wollen enger im Kampf gegen den Islamismus und Extremismus zusammenarbeiten.

Sie habe am Dienstag einen engeren Austausch mit dem schwedischen Justiz- und Migrationsminister, Morgan Johansson, vereinbart, teilte Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) nach einer Videokonferenz mit.

Mehrere Gespräche nach Terroranschlag in Wien

Seit dem Terroranschlag in Wien im November hatte Raab den Angaben zufolge bereits mehrere Einzelgespräche mit europäischen Amtskolleginnen und -kollegen sowie eine Videokonferenz mit Frankreich, Deutschland, Dänemark, Belgien und den Niederlanden zu diesen Themen absolviert. Mit ihrem schwedischen Amtskollegen habe sie auch Möglichkeiten besprochen, auf europäischer Ebene gegen Extremismus und die gefährliche Ideologie des politischen Islam vorzugehen, so Raab. Dabei sei es auch um die Aufgaben der im vergangenen Jahr gegründeten Dokumentationsstelle Politischer Islam gegangen.

"Gerade vor dem Hintergrund steigender Radikalisierungstendenzen in ganz Europa braucht es europaweit einen starken Schulterschluss gegen Radikalisierung und den politischen Islam", so Raab.

(APA/Red)

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