Iranische Waffenschmuggler geflüchtet

Symbolfoto &copy Bilderbox
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Jene beiden Iraner, die Anfang Dezember 2004 in Wien wegen des Verdachts des Waffenschmuggels verhaftet wurden, sind aus Österreich geflüchtet, so das Nachrichtenmagazin „profil“.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) war dem Duo in Zusammenarbeit mit Beamten des U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) auf die Schliche gekommen. Die beiden Männer planten mutmaßlich, 3000 hochmoderne Nachtsichtgeräte unter Umgehung des Waffenembargos in den Iran zu exportieren und wurden bei einem Scheinkauf festgenommen.

Inzwischen haben sich die Verdächtigen, wie das Innenministerium laut Vorausmeldung gegenüber „profil“ bestätigte, ins Ausland abgesetzt: Sie waren gegen eine Kaution von je 15.000 Euro auf freien Fuß gesetzt worden und hatten ihre Reisepässe zurückbekommen. In Österreich wären die beiden laut „profil“ vermutlich nur zu einer bedingten Strafe verurteilt worden, weil sie als unbescholten galten und bei jenem Scheinkauf, der zu ihrer Verhaftung führte, nur ein einziges Nachtsichtgerät im Spiel gewesen war.

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