Iran zeigte erstmals unterirdischen Raketenstützpunkt

Das staatliche iranische Fernsehen hat am Mittwoch erstmals Bilder von einem unterirdischen Raketenstützpunkt im Land gezeigt. Dem Kommandanten des Stützpunkts zufolge befindet sich die Anlage "500 Meter unter der Erde". Damit solle der Stützpunkt vor möglichen feindlichen Angriffen geschützt werden, sagte General Amir Ali Hajizadeh von den Revolutionsgarden, der Eliteeinheit der iranischen Armee.


Nach seinen Angaben gibt es solche Stützpunkte “in allen Provinzen und Städten des Landes”. Die dort auf Lastwagen montierten Raketen unterschiedlicher Reichweite seien “einsatzbereit” und würden auf Befehl des geistlichen Oberhaupts und obersten Chefs der Streitkräfte, Ayatollah Ali Khamenei, abgefeuert. Der Iran wolle keinen Krieg vom Zaun brechen, doch sollten “Feinde einen Fehler begehen”, würden die Raketenstützpunkte “ausbrechen wie ein Vulkan aus den Tiefen der Erde”.

Am Dienstag hatte das iranische Verteidigungsministerium den erfolgreichen Test einer neuen Langstreckenrakete namens Emad bekannt gegeben. Das Weiße Haus in Washington erklärte daraufhin, wahrscheinlich habe der Iran damit gegen eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats verstoßen. Das US-Außenministerium kündigte an, dass es den Fall in der UNO zur Sprache bringen werde.

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