Iran sieh Position im Atomstreit unverändert

Iranischer Außenminister
Iranischer Außenminister ©APA (Archiv/epa)
Der Iran sieht nach dem Gipfel der wichtigsten Industriestaaten (G8) die Position im Atomstreit mit dem Westen unverändert. Vom am Freitag beendeten G8-Gipfel in Italien sei "keine neue Botschaft" ausgegangen, so Irans Außenminister Mottaki am Samstag. Grundlage für weitere Gespräche mit dem Westen bleibe ein vom Iran ausgearbeitetes Paket von Gesprächsthemen über globale und regionale Probleme.

Der im Juni wiedergewählte Präsident Mahmoud Ahmadinejad hatte am Donnerstag deutlich gemacht, dass er im Atomstreit weiter keinerlei Zugeständnisse machen will. Die G-8-Staats- und Regierungschefs hatten zuvor beschlossen, dem Iran bis September eine weitere Frist einzuräumen, um im Konflikt um die iranischen Urananreicherung einzulenken. Die Mitglieder des Sicherheitsrats und die Europäer verdächtigen den Iran, Atombomben bauen zu wollen, und versuchen Teheran dazu zu bringen, die Urananreicherung einzustellen.

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