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Irakischer Vizepremier beim Papst

Der irakische Vizepremier Aziz ist am Freitag im Vatikan von Papst Johannes Paul II. in Audienz empfangen worden. Aziz will "Friedensbotschaft" überreichen.


Bei dem Treffen wollte der Christ Aziz, der der mit Rom unierten chaldäisch-katholischen Kirche angehört, nach eigenen Angaben eine „Friedensbotschaft“ des irakischen Präsidenten Saddam Hussein überreichen.

Eine Einladung an den Papst, in den Irak zu reisen, wird allerdings allgemein für ausgeschlossen gehalten, wie Kathpress meldet. Vizepremier Aziz betonte, dass der Irak derzeit nicht die Sicherheit des Papstes garantieren könne.

Aziz hatte nach seiner Ankunft in Rom am Donnerstag betont, dass sein Land keine Massenvernichtungswaffen besitze. Formigoni, Präsident der Region Lombardei und einer der Gesprächspartner von Aziz, bezeichnete es laut italienischen Presseberichten vom Freitag als „illusorisch“, dass Saddam Hussein ins Exil gehen könnte.

Der Termin für die Begegnung des vatikanischen Sondergesandten im Irak, Kardinal Etchegaray, mit Saddam Hussein steht noch nicht fest. Der französische Kurienkardinal war am Dienstag in Bagdad eingetroffen, hatte am Mittwoch Gespräche mit Spitzenpolitikern, darunter Aziz, geführt und war am Donnerstag zu einem Besuch bei den Christen in Mosul in den Norden des Landes gereist.

Ein US-amerikanischer Rechtsanwalt hat die italienische Justiz aufgefordert, den irakischen Vizepremier festzunehmen. Aziz sei persönlich für schwere Menschenrechtsverletzungen im Irak verantwortlich, sagte Forrest der Vorsitzende der in London ansässigen Menschenrechtsorganisation Indict. Indict ist eine Organisation, die sich dafür einsetzt, Kriegsverbrecher vor Gericht zu bringen. Auch das US-Außenministerium finanziert die Organisation.

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