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Irak: Wieder Gefechte in Najaf und Kerbala

In den schiitischen Pilgerstädten Kerbala und Najaf im Irak hat es am Freitagmorgen erneut Gefechte zwischen den Besatzungstruppen und einer schiitischen Miliz gegeben.

Die Schiiten gehören der „Mahdi-Armee“ des Predigers Muktada al Sadr an. Nach Angaben von Anrainern kreisten US-Hubschrauber über der Stadt. Das US-Militär habe Stellungen der Milizionäre unter Beschuss genommen, hieß es.

Keine Verletzten gab es nach Angaben des polnischen Kommandos, als am frühen Freitagmorgen rund um das Bürgermeisteramt von Najaf mehrere Mörsergranaten explodierten. Ein führender Milizionär der „Mahdi-Armee“ sagte am Freitag, zu Berichten über den Tod von mehr als 40 Milizionären bei Gefechten am Vortag in Najaf: „Die Mehrheit der Opfer waren Zivilisten, Kinder, Alte und Frauen, und das widerspricht den Regeln der Menschlichkeit.“

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