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Irak: Weiterhin Folterungen in US-Gefängnissen

In US-Gefängnissen wird nach Angaben irakischer Ärzte weiter gefoltert. Der Chefarzt eines psychiatrischen Krankenhauses in Bagdad, Hashim Al-Zainy, sagte, viele Entlassene kämen traumatisiert in seine Klinik.

Die Ärztin Maysem M. Abdul-Wahab sagte: „Es ist in unserer Kultur eine große Schmach, als Mann von einer Frau gedemütigt zu werden.“ Es dauere Jahre, bis die Opfer wieder Vertrauen fassten. Ohne internationale Hilfe könnten die Folteropfer kaum versorgt werden. „Die Menschen, die wir behandeln, haben keine Familie, keinen Besitz und keine Ziele mehr für die Zukunft.“

Die beiden Ärzte nehmen an diesem Samstag an der Tagung „Folter und Humanität“ des Vereins Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) in Berlin teil. Die internationale humanitäre Organisation setzt sich weltweit für eine präventive Medizin ein. In Not- und Kriegssituationen hilft sie mit medizinischem Personal, Leiden zu mindern. Auf der Tagung werden neben den irakischen Ärzten auch deutsche Psychiater und Wissenschaftler referieren.

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