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Irak: Solana warnt vor unabsehbaren Folgen

Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana hat sich alarmiert über die Entwicklung im Irak gezeigt und vor einer Destabilisierung des gesamten Nahen Ostens gewarnt.

Der „Bild am Sonntag“ sagte der Chefdiplomat: „Ich bin bestürzt über die Entwicklung im Irak. Die Zunahme der Gewalt und die hohe Zahl ziviler Opfer sind sehr beunruhigend.“ Jetzt müssten sich „alle Beteiligten dazu bekennen, Frieden und Stabilität im Irak herzustellen“, forderte Solana. „Wenn dies nicht gelingt, kann dies unabsehbare Folgen für die Stabilität der gesamten Region haben.“

Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi hat einen Abzug der US-Truppen aus Irak gefordert. Invasion und Besatzung hätten negative Folgen für das Land, sagte Ebadi am Freitag in einer Rede vor der Universität in Kalifornien. „Man kann Demokratie nicht mit Streubomben exportieren“, sagte Ebadi. „Gewalt ist ansteckend“.

Sie hätte es lieber gesehen, wenn ein Einmarsch in Irak von den Vereinten Nationen geleitet gewesen wäre, betonte die 57-Jährige. „Ich persönlich wünschte, Saddam (Hussein) wäre von den Irakern gestürzt worden“. Ebadi wurde im vergangenen Jahr als erste Iranerin und erste Muslimin mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

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