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Irak: Neue Gefechte

Die Liste der Gewalttaten wird immer länger. In der nordirakischen Stadt Beji hat die Polizei die Leiche eines enthaupteten Mannes entdeckt, bei dem es vermutlich um einen Ausländer handelt.

Der Körper des Mannes lag am Ufer des Tigris, während sich der Kopf daneben in einem Plastiksack befand.

Auf einer Landstraße zwischen der südlich von Bagdad gelegenen schiitischen Pilgerstadt Najaf und Diwaniya tötete eine Gruppe von maskierten Angreifern zwei Polizisten. In einem Vorort der Stadt Hilla töteten Unbekannte einen Dorfvorsteher. In der westirakischen Stadt Ramadi kam es erneut zu Gefechten zwischen US-Soldaten und Aufständischen.

Im Zentrum von Bagdad wurde ein Bub durch die Explosion einer selbst gebastelten Bombe in der Nähe der sunnitischen Moschee Abu Hanifa getötet. In der knapp 180 Kilometer südöstlich von Bagdad gelegenen Schiitenstadt Kut wurden zwei Polizisten getötet, als Unbekannte von einem Fahrzeug aus auf eine Polizeiabsperrung schossen. Ein dritter Polizist sei in derselben Gegend von Kugeln durchlöchert aufgefunden worden. Auch in der nordirakischen Stadt Kirkuk eröffneten Unbekannte das Feuer auf einen Polizeiposten und töteten einen Beamten.

Irakische Sicherheitskräfte haben in der Früh bei einer groß angelegten Razzia gegen Aufständische im Zentrum der Hauptstadt rund 200 Verdächtige festgenommen. Die irakische Übergangsregierung hat mehrere arabische und islamische Staaten um Schutztruppen für die UNO-Mitarbeiter im Irak gebeten. Nach den Worten von UNO-Generalsekretär Annan haben bisher lediglich „drei oder vier Länder“ Interesse an einer Beteiligung an den multinationalen Schutztruppen für UNO-Mitarbeiter im Irak bekundet. US-Präsident Bush hat zuvor offiziell die Genehmigung für Waffenlieferungen an den Irak erteilt.

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