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Irak: Misshandlungen durch US-Eliteeinheit

Das US-Verteidigungsministerium geht Hinweisen auf Misshandlungen von Kriegsgefangenen in Irak durch eine US-Eliteeinheit an einem Ort beim Flughafen in Bagdad nach.

Der Fernsehsender NBC berichtete am Donnerstag unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter, das Pentagon habe eine Untersuchung bei der Spezialtruppe Delta Force eingeleitet, nachdem es Anzeichen für Misshandlungen von Gefangenen bei deren Verhören gegeben habe.

Demnach müssen die Häftlinge in dem Gefängnis Kapuzen über dem Kopf tragen und sind in enge und dunkle Zellen eingesperrt. Laut NBC wurden ihnen zum Verhör Drogen verabreicht; sie würden zudem mit dem Kopf so lange unter Wasser getaucht, bis sie fast erstickten. An dem geheimen Ort werden dem Bericht zufolge mutmaßliche Terroristen und irakische Aufständische festgehalten.

Jüngst veröffentlichte Fotos von Misshandlungen irakischer Gefangener durch US-Soldaten im Abu-Ghraib-Gefängnis bei Bagdad hatten weltweit Empörung ausgelöst. Als erster der an den Misshandlungen beteiligten US-Soldaten musste sich daraufhin der 24-Jährige Militärpolizist Jeremy Sivits verantworten. Er wurde von einem US-Militärgericht in Bagdad zu einem Jahr Haft verurteilt.

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