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Irak: Kandidatensuche für Präsidentenamt

Die möglichen Kandidaten für das Präsidentenamt der irakischen Übergangsregierung: Der schiitischen Atomphysiker Shahristani oder der ehemaligen irakischen Außenminister und Sunnit Pachach.

Der UNO-Gesandte Brahimi soll laut US- Präsident George W. Bush noch diese Woche seine Empfehlungen für die Besetzung der Regierung aussprechen.

Die Vereinten Nationen werden nach Angaben aus US-Kreisen vermutlich den Schiiten Hussein Shahristani zum Ministerpräsidenten der neuen irakischen Übergangsregierung ernennen. In Kreisen des US- Außenministeriums wurde dagegen in der Nacht zum Mittwoch lediglich bestätigt, dass Shahristani zu den drei Kandidaten gehöre, die für das Amt in Frage kämen. Der Atomphysiker war unter der Herrschaft des irakischen Ex-Präsidenten Saddam Hussein mehrere Jahre im Gefängnis Abu Ghraib inhaftiert.

„Shahristani wird Ministerpräsident“, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters in der Nacht auf Mittwoch aus Kreisen, die der US-Regierung nahe stehen. Dies habe der UNO-Gesandte Lakhdar Brahimi beschlossen. „Es ist ziemlich offensichtlich, dass es ein Schiit sein muss“, hieß es in Kreisen des US-Außenministeriums. „Es muss auch jemand sein, der nicht mit einer bestimmten Fraktion oder Partei verbunden ist, aber trotzdem nicht so sehr Technokrat ist, dass er bei den Parteien kein Ansehen genießt.“ Tatsächlich erfülle Shahristani diese Voraussetzungen, hieß es. Die irakische Übergangsregierung soll am 30. Juni die Macht übernehmen. Der UNO- Gesandte Brahimi soll US-Präsident Bush zufolge noch im Laufe der Woche seine Empfehlungen für die Besetzung der Regierung aussprechen.

Aus anderen US-Kreisen verlautete, der ehemalige irakische Außenminister und Sunnit Adnan Pachachi werde vermutlich Präsident. Als Vize-Präsidenten seien der Arzt Ibrahim al Jafari und der Kurdenführer Jalal Talabani im Gespräch. Die Schiiten stellen die Bevölkerungsmehrheit im Irak, die Herrschaft von Saddam stützte sich dagegen auf Sunniten. Die dritte große Bevölkerungsgruppe im Land sind die Kurden.

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